UNESCO

Die beiden UNESCO-Beauftragten Frau Kurucay und Frau Schröder

Die UNESCO steht weltweit für ein globales, demokratisches und auch ökologisch verantwortliches Handeln und sieht die besondere Verantwortung der heuten Generation für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Diese Grundwertehaltung bildet die Grundlage des Lebens und Lernens an der Neuen Schule Dorsten und wird somit die Kinder mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein in ihre und somit auch unsere Zukunft entlassen.

Die Neugründung einer Schule bietet dem involvierten Team die Chance, Schule „neu-zu-denken“ und Rahmenkonzepte von der Gründungsphase an zu entwickeln und umzusetzen. Wir, das Team der Neuen Schule Dorsten, haben seit Schulstart zum Schuljahr 2018/19 die Möglichkeit, diese Chance wahrzunehmen und unser neues Schulkonzept mit Leben zu füllen.

Mit einem hochmotivierten Team arbeiten wir tagtäglich daran, unser Schulprofil mit unserer praktischen pädagogischen Arbeit so zu gestalten, dass die Basis unseres Denkens und Handelns, der Einsatz für Frieden, Weltoffenheit und nachhaltige Projekte, klar erkennbar wird. Wir orientieren uns dabei an den Zielen und Werten der UNESCO.

Konkret verpflichten wir uns dabei zur:

  • Erziehung zur Demokratie auf der Basis der Menschenrechte,
  • Förderung des globalen Lernens,
  • Erwerb interkultureller Kompetenz durch vielfältige Begegnungen,
  • Umwelterziehung im Sinne der Agenda 21.

Es geht uns darum, uns in jeder Hinsicht für diese Grundsätze einzusetzen und unseren Schülerinnen und Schülern diese nicht nur bewusst zu machen, sondern sie dazu zu ermutigen, sie aktiv umzusetzen.

Der Weg, eine UNESCO Schule zu werden, vollzieht sich über drei Stadien. Als neugegründete Schule befinden wir uns noch am Anfang dieser Reise. Dafür haben wir schon sehr viel umsetzen können. Im letzten Schuljahr nahm ein Teil der Schülerschaft am UNESCO Fußballturnier teil. Wir haben viele Arbeitsgemeinschaften, deren Inhalte sich auf die Nachhaltigkeitsziele der UN beziehen. Den Abschluss des Schuljahres bildete eine UNESCO-Projektwoche, in der die Schülerinnen und Schüler, aber auch unser multiprofessionelles Team, den Schwerpunkt ihrer Projektarbeit intrinsisch motiviert auswählen konnten.

In den Projekten wurden tolle Ideen entwickelt, die sich nun dauerhaft in unserer Schule finden. Zum Beispiel gibt es nun eine zentrale Sammelstelle für Pfandflaschen, deren Erlöse zu karitativen Zwecken gespendet werden. Dies ist nur ein Beispiel für die Eigeninitiative, die eine bewusste Wahrnehmung unserer globalen Welt schon bei 5. Klässlern auslösen kann.

Wie oben bereits beschrieben, geht es darum, den Schülerinnen und Schülern die Werte und Ziele der UNESCO zu vermitteln und diese langfristig für unsere Schülerschaft erlebbar zu machen. Uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit als Multiplikatoren der oben beschriebenen Werte wirken können und als couragierte, mündige Bürger ihren Platz in der Welt finden.

Die sechs thematischen Säulen der UNESCO-Projektschulen
© Bundeskoordination der UNESCO Projektschulen