Sonderpädagogik

Konzept zur Sonderpädagogischen Förderung (Inklusionskonzept)Wir sind eine besondere Schule für besondere Kinder mit einem starken Team

  • Aufbau des Schulprofils UNESCO Schule
  • Umsetzung eines Unterrichtskonzeptes, das den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird
  • Wir erziehen mit der Haltung der „Neuen Autorität“
  • Besondere Raumkonzeption
  • Moderne Raumgestaltung
  • Arbeit mit modernen Medien

Individuelle Förderung/Forderung

Im Rahmen von Förderkonferenzen legen die Klassenlehrer gemeinsam mit den Fachlehrern und dem Sonderpädagogen individuelle Lernziele für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf fest und leiten geeignete Maßnahmen ab. Diese werden dann mit den Kindern besprochen. Die Arbeit mit der Differenzierungsmatrix ermöglicht einen individuellen Zugang zum Lernstoff. Sie ermöglicht jedem Kind, unabhängig von seinem Lernstand, am selben Unterrichtsthema zu arbeiten. Die Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf können bei einer überdurchschnittlich Begabung an unserer Begabtenförderung teilnehmen.

In einem Teil der Unterrichtsstunden in den Hauptfächern bietet der Sonderpädagoge zusätzlich Hilfen an und unterstützt die Schüler/innen bei ihrem Lernprozess. Bei den Klassenarbeiten ist die Wahl der geeigneten Lernaufgabe auf unterschiedlichen Niveaustufen möglich.

Bei Schwierigkeiten im Bereich der visuellen Wahrnehmung, Konzentration, Feinmotorik oder der Merkfähigkeit kann der Sonderpädagoge ein individuelles Lernprogramm über die Lernstationszeiten anbieten. Phasen der Einzelförderung mit geeigneten Lern- und Spielmaterialien bieten zusätzliche Hilfen bei der Überwindung von Lernhindernissen.

Erziehungskonzept

„Du bist uns wichtig und wir möchten, dass du dich in der Schule bei uns wohlfühlst!“

Wir sind präsent an der Schule und arbeiten aktiv mit Schülern an einem Klima des Wohlfühlens für alle.

Bei besonderen Auffälligkeiten im Verhalten legt die Klassenleitung in Absprache mit den Fachlehrern ein individuelles Wochenziel fest, welches mit dem Schüler/in besprochen und reflektiert wird. Zur positiven Verstärkung nutzen wir die Methode der „Verstärkerpläne“.

Bei Erreichung des Ziels erhalten die Kinder nach individueller Absprache eine Belohnung.

In den Klassen werden konkrete Sozialziele für alle festgelegt. Gemeinsam wird überlegt, wie man die Zielerreichung zum Beispiel durch Beobachten und Hören überprüfen kann. Hier werden die Aspekte konkret definiert.

Am Ende eines jeden Unterrichttages besprechen die Zeitwächter mit der Klasse die erfolgreiche Einhaltung des Ziels und dokumentieren dies für alle sichtbar.

In emotional schwierigen Situationen wirkt das gesamte Team der Neuen Schule in Form von konkreten Absprachen und Beratungen deeskalierend ein und ermöglicht individuelle Strategien im Umgang mit den negativen Emotionen.

Der Situation angepasst wird den Schülern sowohl Hilfe angeboten, als auch deutliche Grenzen als Orientierungsrahmen gesetzt.

Unser Raumkonzept

Foto aus dem Unterricht in der Neuen Schule Dorsten

Um ein individuelles und konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, gibt es an der Neuen Schule Dorsten ein besonderes Raumkonzept:

  • Die Klassenräume haben eine Größe von ca. 80 qm und sind damit ca. 20qm größer als „normale“ Klassenräume
  • Das Mobiliar ist modern und flexibel und ermöglicht daher, je nach Unterrichtssituation, schnell in verschiedene Sitzgruppierungen zu wechseln
  • Raumteiler schaffen ruhige Ecken im Raum, Lärmschutzkopfhörer ergänzen dies
  • Die Lernstationen bieten mit Einzelarbeitsplätzen und Sichtschutz Rückzugsmöglichkeiten und helfen dabei individuelle Lehr- und Lernprozesse räumlich zu unterstützen