Konzept

Die Neue Schule Dorsten – Ein Weg bis zum Abitur

Die Neue Schule Dorsten führt zu allen Schulabschlüssen der Sekundarstufe I und sichert durch eine verbindliche Kooperation den Zugang zur gymnasiale Oberstufe.
Alle Kinder werden so gefördert, dass sie den für sie besten Bildungsabschluss nach der Jahrgangsstufe 10 erlangen. Kinder der Neuen Schule Dorsten werden in der Oberstufe der Kooperationspartner die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife auf direktem Weg (G9) erreichen, bei entsprechenden Leistungen kann das Abitur auch nach 8 Jahren erreicht werden.

 

Lernen nach gymnasialen Standards

Vom Leistungspotenzial des Kindes hängt ab, ob Kinder von Beginn an oder erst im weiteren Verlauf nach gymnasialen Standards unterrichtet werden. Alle Kinder werden nach ihren Begabungen individuell gefördert und herausgefordert.

 

Die Wege zum Abitur

Um alle Begabungen der Schülerinnen und Schüler ausschöpfen zu können und Bildungswege offen zu halten, kooperiert die Schule mit den Oberstufen unterschiedlichen Profils der Stadt: Dem Gymnasium Petrinum, der Gesamtschule Wulfen und dem Paul-Spiegel-Berufskolleg.

Damit wird für die Schülerinnen und Schüler der bestmögliche, individuelle Zugang zur Sekundarstufe II gesichert. Jeder Schüler und jede Schülerin wird die Möglichkeit erhalten, einen Abschluss zu wählen, der zur eigenen Berufsperspektive passt. Dies wird durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Partnerschulen sowohl auf Lehrerebene als auch auf Schülerebene gesichert.

 

Unterricht – Qualitätsstandards der Neuen Schule Dorsten

Unterrichtszeiten werden so geplant, dass effektives, soziales und fachliches Lernen optimal ermöglicht wird. Erkenntnisse der neuesten pädagogischen Forschung und der Gehirnforschung, wie Aneignungsprozesse gelingen, sind Grundlage bei der Gestaltung des Unterrichts.

Jeder Lehrer arbeitet in seinem Fach mit seiner Lerngruppe nach wissenschaftlich fundierten Methoden und ist im stetigen kollegialen Austausch. Unsere Unterrichtszeiten werden so gewählt, dass die Kinder einen angemessenen Wechsel der Fächer am jeweiligen Unterrichtstag erfahren.

 

Lernstationen – Unterricht in besonders gestalteten Räumen

Förder-und Forderunterricht sind in jeder modernen Schule wichtige Grundlage, um Schülerinnen und Schüler zu dem bestmöglichen Schulabschluss zu führen. Damit das Fördern und Fordern optimal gelingen kann, werden diese Lernzeiten innerhalb der sogenannten Lernstationen organisiert.

Durch die Gestaltung der Räume mit speziellen Tischen, medialer und digitaler Ausstattung wird das Lernen für jeden einzelnen Schüler eröffnet. All dies wird eingerichtet, um vom Lehrer angeleitetes, zunehmend selbstgesteuertes Lernen zu ermöglichen.

 

Effektive, fachbezogene Lerneinheiten

Durch die Lerneinheiten von 65 Minuten haben Schülerinnen und Schüler eine angemessene Zeit, sich mit dem jeweiligen Inhalt intensiv auseinander zu setzen. Diese Lerneinheiten sichern, dass Schülerinnen und Schüler eine ausgewogene Anzahl unterschiedlicher Fachangebote in ihrem Stundenplan finden.

 

Leistungsbeurteilung und Leistungsrückmeldung

Eine besondere Lernmotivation und Freude am Lernen entwickeln Kinder und Jugendliche, wenn ihre Stärken erkannt und kontinuierlich gefördert werden. Sind den Kindern und Jugendlichen ihre Stärken bewusst, werden Lücken in anderen Bereichen viel leichter überwunden.

Die Zeugnisse werden durch Lern- und Leistungsberichte, die die Stärken herausstellen und Entwicklungsziele aufnehmen, ergänzt.

 

Ganztag

Der gesamte Schultag ist eine qualitativ gute, gemeinsam erlebte Zeit. Lern-und Entspannungszeiten variieren: fachbezogene Lerneinheiten, gemeinsames Mittagessen, gestaltete Freizeitaktivitäten zum Bewegen und Ausruhen.

Die Schulzeiten sind so gewählt, dass den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien ausreichend Zeit für Freizeitaktivitäten außerhalb der Schule bleibt. Am Nachmittag wird der Unterricht insbesondere für ein erweitertes oder wiederholendes Lernangebot genutzt.

 

Schulzeit ist Lebenszeit

Die Kinder und Jugendlichen verbringen einen Großteil ihrer Lebens- und Entwicklungszeit in der Schule. Hier wird gelernt und gelebt.

Die UNESCO-Ideen und die nationalen und internationalen Austausche bilden die Basis für das Schulleben. Dazu gehören: Klassen- und Schulfeste, Projekttage, Projektwochen, Kulturtage, Sporttage und die Kooperationen mit wichtigen Bildungspartnern.

Schüler übernehmen Verantwortung für sich und andere

Die demokratisch-pädagogische Ausrichtung spiegelt sich besonders im Klassenrat wider. Dort tauschen sich die Lerngruppen aus, würdigen gelungene Leistungen und klären wie mit Heraus- forderungen umgegangen wird.

Lehrerinnen und Lehrer gestalten den Unterricht und das Lernen an der „Neuen Schule Dorsten“ so, dass sie den Kindern und Jugendlichen viel zutrauen und so viel Verantwortung an sie weitergeben, wie dies zielorientiert möglich ist.