Begabtenförderung Zielgruppe

Das Konzept HerausForderung nimmt kognitiv deutlich überdurchschnittlich begabte und hochbegabte SchülerInnen in den Blick. Diese SchülerInnen sind genauso individuell verschieden, wie alle anderen auch, nur eben mit besonderen intellektuellen Fähigkeiten. Manche SchülerInnen schaffen es ihre Begabung in schulischen Leistungen umzusetzen. Dazu braucht es Fleiß und Motivation, Unterstützung und Chancen. Andere SchülerInnen zeigen sich in der Schule frustriert, demotiviert, unkonzentriert oder zappelig – trotz oder auf Grund ihrer überdurchschnittlichen kognitiven Begabung. Wir unterscheiden klar zwischen Begabung und Leistung!

Begabung: Das (eventuell latente) Leistungspotenzial, das es einer Person ermöglicht auf einem bestimmten Begabungsgebiet ein bestimmtes Leistungsniveau zu erreichen.

Leistung: Bereits (im Schulkontext) sichtbar gewordene, kompetente Anwendung der eigenen Fähigkeiten und somit die Manifestation der Begabung.

Das Konzept HerausForderung richtet sich an alle kognitiv deutlich überdurchschnittlich Begabten, unabhängig von schulischen Leistungen. Leistungsträger, Querdenker, Kreativköpfe, Gedankenspringer und Underachiever (begabte Minderleister) sind willkommen!

Wie sind eine Schule für alle! Deswegen ist auch die Förderung von kognitiv überdurchschnittlich begabten SchülerInnen fest im Schulkonzept verankert.

Der „blinde Fleck“ im Bildungssystem

Für kognitiv überdurchschnittlich begabte Kinder steht kein Angebot über gymnasialem Niveau zur Verfügung.

Manche dieser SchülerInnen bringen auch besondere Voraussetzungen mit, z.B Hochsensibilität, einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, autistische Züge, Kreativität  und vieles mehr.

Die hieraus resultierenden Verhaltensweisen der Kinder stoßen häufig auf Unverständnis und führen dann zu Konflikten mit Lehrern und anderen Kindern.

Strategien der Kinder

Dauerhafte Unterforderung belastet und stresst. Besondere Verhaltensweisen lösen Konflikte und Frust aus. Viele Kinder entwickeln Strategien, um das auszuhalten.

Ein Abwärtsspirale aus Unterforderung, Langeweile, „Abschalten“, daraus resultierenden Lücken im Stoff und schlechten Noten kann dazu führen, dass die SchülerInnen in der Schule negativ auffallen und keine guten Leistungen erbringen.

Kinder können die Problematik noch nicht verstehen und in Worte fassen. Sie zweifeln häufig an sich, nicht an der Schule.

Wir setzen an verschieden Stellen an, um auch überdurchschnittlich begabten Minderleistern gerecht zu werden:

Herausforderung statt Unterforderung durch Regelunterricht über gymnasialem Niveau (5-fach Differenzierung)

Kleine, individuelle Lerngruppen, um gezielt und kompakt Lücken zu schließen und Arbeiten im eigenen, hohen Tempo zu ermöglichen (Mathe Plus, English Go!)

Förderung des selbstständigen Arbeitens (Master MINT)

Entdecken, Erleben und Entfalten der eigenen Begabung im begleitenden Coaching (BrainStorming)

Motivierende Angeboten mit kreativen, komplexen Aufgaben im Bereich Elektrotechnik und Informatik (EI Lab)

Fleiß, Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft oder der „nervige Streber“? Viele kognitiv überdurchschnittlich begabte Menschen finden sich darin nicht wieder. Sie sind individuell verschieden – so wie alle anderen auch.

Viele finden sich in den Begriffen in diesem Bild wieder:

Wir freuen uns auf neue Gesichter in der Begabtenförderung. Sprechen Sie uns gerne an.